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Teilzeit durch Erziehungs- und Pflegezeiten führt zu massiven Einbußen bei der Rente

 

 


Katrin (38)                                             Einkommen 3.990 Euro brutto im Monat. Erwartete Rente 1.390 Euro.

 

Katrin lebt in der Nähe von Hannover und verdient als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation in einem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie mit Tarifvertrag der IG Metall derzeit fast 4.000 Euro brutto. Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Nach Ausbildung und Zusatzqualifikation hat sie mit Ende 20 ein Kind bekommen. Sie hat daraufhin ihre Arbeitszeit auf 50% der üblichen Arbeitszeit reduziert, wurde dann aber einige Zeit arbeitslos. Zwar hat sie vor einigen Jahren wieder einen Job gefunden, anfangs allerdings nur mit 75% der üblichen Arbeitszeit.

Das alles macht sich auch bei ihrer späteren Rente bemerkbar. Und das könnte noch nicht alles sein: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich Katrin mit Anfang 50 um die Pflege ihrer Eltern kümmern muss. Ihre Arbeitszeit müsste sie dann erneut reduzieren. Da sie zu ihrem 65. Geburtstag mehr als 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung erreicht hat, könnte sie allerdings ohne Abschläge in Rente gehen – wenn sie so lange durchhält. Ihre Rente nach diesem langen, allerdings von häufiger Teilzeitarbeit geprägten Arbeitsleben: weniger als 1.400 Euro in heutigen Werten. Das Rentenniveau soll allerdings weiter sinken – bis auf 43% im Jahr 2030. Dann läge Katrins Rente nur noch bei etwas mehr als 1.250 Euro. Mit dem Vorschlag der IG Metall hingegen könnte Katrin eine Rente von fast 1.540 Euro erreichen.

 

 

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