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IG Metall Rentenkonzept: Das schreibt die Presse

21.07.2016 | Kampagne

© IG Metall

 

Eine stärkere gesetzliche Rentenversicherung, eine solidere Finanzierungsbasis und bessere Leistungen – auch für die junge Generation: Mit ihrem am 20. Juli vorgestellten Rentenkonzept hat die IG Metall bei politischen Berichterstattern für Aufsehen gesorgt. Eine Auswahl der Kommentare:

 

Viel spricht dafür, die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken. Denn im Grundsatz hat sie sich bewährt und ihre Stabilität nicht zuletzt in der Finanzkrise unter Beweis gestellt. Für Millionen ist sie die wichtigste Säule der Altersvorsorge. Damit das so bleibt, muss freilich dringend dafür gesorgt werden, dass das Rentenniveau nicht weiter sinkt. Und das heißt: Die Rentenkasse braucht zusätzliches Geld.

Neue Osnabrücker Zeitung, 21.7.2016

 

Die IG Metall zieht mit ihrem Rentenkonzept eine gnadenlose und durchaus zutreffende Bilanz der Rentenpolitik der vergangenen zehn Jahre. Die ist nämlich in der Tat in einem zentralen Punkt gescheitert. Während das Rentenniveau deutlich nach unten gesteuert wurde, ist es auf der Gegenseite nicht gelungen, die entstehende Versorgungslücke durch die Riester-Rente zu schließen.

Handelsblatt, 21.7.2016

 

Nun kann es keinen Zweifel mehr geben: Den Bundesbürgern steht im nächsten Jahr ein Rentenwahlkampf bevor. Die IG Metall hat mit ihrer deftigen Forderung nach einer Anhebung des Rentenniveaus den Anfang gemacht.

Frankfurter Rundschau, 21.7.2016

 

In der Rentenversicherung besteht Handlungsbedarf. Der drohende Anstieg von Altersarmut lässt sich nur dann begrenzen, wenn die Reformen der Vergangenheit nachgebessert werden. Deshalb ist es begrüßenswert, dass die IG Metall jetzt ein umfassendes Konzept vorgelegt hat.

Kölner Stadt-Anzeiger, 21.7.2016

 

Die IG Metall wittert die Chance, die verhasste Reform der Schröder-Regierung ein für alle Mal zu versenken. […] Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei der Altersvorsorge ein Gerechtigkeitsproblem gibt. So können sich etwa Selbstständige und Beamte der Solidarität entziehen. Der IG Metall ist das ein Dorn im Auge. Recht hat sie zudem mit ihrer Klage, dass eine Durchschnittsrente von 1370 Euro dürftig ist.

Abendzeitung München, 21.7.2016

 

Das Versprechen auf eine Wiederanhebung des Rentenniveaus mag verlockend sein. Es würde jedoch nahezu alle Reformen der Alterssicherung der vergangenen 15 Jahre konterkarieren.

Die Glocke/Gütersloher Volkszeitung, 21.7.2016

 

In der Rentenversicherung besteht Handlungsbedarf. Das ist unstrittig. Der drohende Anstieg von Altersarmut lässt sich nur dann begrenzen, wenn die Reformen der Vergangenheit nachgebessert werden. Deshalb ist es begrüßenswert, dass die IG Metall dafür ein umfassendes Konzept aus Gewerkschaftssicht vorgelegt hat. Sie ist damit weiter als die Politik.

Neue Westfälische, 21.7.2016

 

 

 

„Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung“: Das IG Metall-Konzept zum Download

pdb+file+content+v0000+rentenkonzept.pdf