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Lebensstandard im Alter sinkt weiter

16.03.2016 | Kampagne

© Africa Studio / fotolia.com

 

Jahrzehntelang konnten sich deutsche Beschäftigte bei der Alterssicherung auf die gesetzliche Rente verlassen. Sie war dafür da, den Lebensstandard im Alter zuverlässig zu sichern. Das ist leider vorbei: Seit der Jahrtausendwende baut der Gesetzgeber die Deutsche Altersvorsorge systematisch ab. Der versorgungspolitische Auftrag der Rente wurde vom Dogma der Beitragssatzstabilität abgelöst: Hauptsache, der Rentenbeitrag steigt nicht (oder nicht zu schnell) – so argumentiert die Politik. Die Erwerbstätigen müssten, so die Begründung, vor immer höheren Belastungen bei der Finanzierung der Renten geschützt werden. Das aber ist nur möglich, wenn im Gegenzug die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt werden. Entsprechend sank das Leistungsniveau der Alterssicherung  in den letzten 15 Jahren um rund zehn Prozent. Bis zum Jahr 2030 sind weitere Leistungskürzungen von mehr als 25 Prozent möglich. Diese Kürzungen mindern die Rente dauerhaft, dies werden gerade die jüngeren Generationen deutlich zu spüren bekommen, wenn sie in Rente gehen.

Rentenlücke: Die Jungen trifft es am schlimmsten

Gleichzeitig hat in diesem Zeitraum ein massiver Wandel am Arbeitsmarkt stattgefunden: Die Zahl der sogenannten "Normalarbeitsverhältnisse" geht zurück und gerade jüngere Menschen sehen sich zunehmend mit brüchigen Erwerbsverläufen und atypischen Beschäftigungsformen konfrontiert. So gab bei einer TNS Infratest-Umfrage zur persönlichen Lage und den Zukunftserwartungen der jungen Generation im Sommer 2015 knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) im Alter von 14 bis 34 Jahren an, dass sie in ihrem bisherigen beruflichen Leben bereits Einschnitte und Brüche zu verzeichnen haben. Rund 40 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe berichten davon, in ihrem noch jungen Berufsleben bereits mindestens einmal länger als sechs Monate arbeitslos gewesen zu sein.

 

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